Wichtige Einzelhandelsmetriken für eine optimale Geschäftsstrategie
Manchmal können Zahlen nur ein Ärgernis für die Augen sein. Wenn man sich jedoch auf die richtigen KPIs (wichtige Leistungsindikatoren) und das Vertrauen in sie kann Ihnen die Sicherheit und die Vogelperspektive geben, die Sie brauchen, um die Gegenwart zu verstehen und künftiges Wachstumspotenzial oder Gesundheitsrisiken vorherzusehen.
Nach unserer Erfahrung kann man in den Zahlen Ruhe finden. Sie lügen nicht und überlassen wenig der Fantasie. Sie zeigen auch Wachstumsmöglichkeiten auf und sorgen dafür, dass man sie effizient verfolgt.
Sie brauchen keine riesige Berechnung, die jeden Teil Ihres Unternehmens seziert und analysiert. Es geht nur um ein paar einfache KPIs, mit denen Sie sich vertraut machen können und die Sie leicht im Auge behalten können. Hier sind 5 zum Ausprobieren!
1. Umrechnungskurs
Ihre Konversionsrate ist der Prozentsatz der Besucher, die sich in zahlende Kunden verwandeln. Wenn zum Beispiel 10 Personen Ihr Geschäft betreten und 6 von ihnen einen Kauf tätigen, beträgt Ihre Konversionsrate 60 %.
Teilen Sie einfach die Anzahl der Verkäufe durch den Gesamtverkehr, um Ihre Konversionsrate zu ermitteln.
Wir empfehlen, die Konversionsraten Monat für Monat aufzuzeichnen. Auf diese Weise können Sie alle Änderungen, die Sie im Laden vornehmen, um den Umsatz zu steigern, an der Konversionsrate messen.
Die Erhebung von Bruttoverkehrsdaten kann auf zwei Arten erfolgen.
- Nehmen Sie kleine Stichproben, lassen Sie einen Mitarbeiter den Gesamtverkehr und die Einkäufe über einen Zeitraum von einer Stunde zählen. Führen Sie diese Zählung 4 Mal im Monat durch (je mehr, desto besser), um die Genauigkeit zu gewährleisten.
- Nutzen Sie Beambox für Ihr Gäste-WiFi. Beambox erfasst automatisch den Geschäftsverkehr. Kombinieren Sie diese Daten mit Ihren Transaktionszahlen und schon erhalten Sie Ihre Konversionsrate.
2. Umsatz pro Quadratfuß
Dies ist die Umsatzzahl für jeden Quadratmeter Ihrer Geschäftsverkaufsfläche. Sie sollte alle Bereiche wie Umkleideräume und Lagerräume umfassen.
Um den Umsatz pro Quadratmeter zu berechnen, teilen Sie einfach Ihren Umsatz durch die Gesamtquadratmeterzahl der Verkaufsfläche des Geschäfts.
So können Sie feststellen, wie effektiv Sie Ihren Raum nutzen, und erhalten wertvolle Daten für die Expansion. Es ist auch ideal, wenn Sie bereits mehrere Standorte haben und die Effizienz der einzelnen Standorte vergleichen möchten.
3. Durchverkaufsrate
Dies ist eine prozentuale Zahl, die angibt, wie viel Sie von einem Produkt im Verhältnis zum Gesamtbestand dieses Produkts verkaufen.
Berechnen Sie ihn nach dieser Formel: (Anzahl der verkauften Produkteinheiten/Erstbestand) x 100
Zeichnen Sie diese Daten über einen relevanten Zeitraum auf und nutzen Sie sie, um Ineffizienzen bei der Lagerhaltung aufzuzeigen. Wenn Sie mehr auf Lager haben, als Sie sollten, verschwenden Sie entweder Ressourcen oder binden Cashflow, der anderweitig genutzt werden könnte.
4. Umsatz pro Kategorie
Es handelt sich hierbei um eine Abwandlung der Verkaufsrate, die jedoch entscheidend ist, um Ineffizienzen zu ermitteln, die nicht so einfach zu erkennen sind. KPIs gehen über Produkte und ihre Verkäufe hinaus. Alles, wonach Sie Verkäufe kategorisieren können, ist eine Metrik, die es wert ist, untersucht zu werden.
Produkttyp, Wert, Mitarbeiter und Abteilungen sind alles gute Beispiele für Kategorisierungen.
Woher weiß man, wann es sich lohnt, eine Kategorie zu verfolgen? Gute Frage, aber es gibt keine pauschale Antwort. Normalerweise achten wir auf die Volatilität der Kennzahlen.
Wenn wir beispielsweise die Umsätze pro Mitarbeiter kategorisieren und ein Mitarbeiter im oberen Bereich 70 Umsätze und im unteren Bereich 17 Umsätze macht, lohnt es sich, dies zu untersuchen. Warum gibt es solche Unterschiede in der Leistung? Können wir dies durch Schulungen oder bessere Anreize beheben? Finden Sie eine Lösung und sehen Sie, wie sich diese auf Ihre Kennzahlen zum Umsatz pro Kategorie auswirkt.
5. Bruttomarge Kapitalrendite
Mit der Bruttomargenrendite (GMROI) können Sie Ihre Gewinnrendite für Ihre Lagerinvestitionen messen. Einfach ausgedrückt: Wie viel bekommen Sie zurück, wenn Sie 1 £ in Aktien investieren?
Sie können dies berechnen, indem Sie die Bruttomarge durch die durchschnittlichen Bestandskosten teilen.
Der GMROI ist eine hervorragende Kennzahl zur Bestimmung der Bestandsleistung. In Verbindung mit der Durchverkaufskennzahl können Sie die umsatzstärksten Produkte mit der höchsten Gewinnspanne ermitteln und den Sweet Spot in der Mitte finden. Nutzen Sie dieses Verständnis für Ihren Bestand, um zu wissen, welche Produkte Sie durch Ihre Marketing- und Verkaufsanstrengungen pushen müssen, um Ihre Rendite zu maximieren.