Sicheres Internet für Gäste: Kurzer Leitfaden für Geschäftsinhaber
Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Hacker und Cyberkriminalität müssen Unternehmen die richtigen Maßnahmen ergreifen, um die Internetverbindungen ihrer Gäste zu sichern. In diesem Leitfaden erfahren Unternehmer, wie sie ihre Kunden vor Online-Bedrohungen schützen und gleichzeitig einen sicheren Internetzugang bieten können.
Fangen wir an.
Sicherer Internetzugang für Gäste: Warum ist das wichtig?
Die Bereitstellung eines sicheren Internetzugangs für Gäste ist heutzutage für jedes Unternehmen von grundlegender Bedeutung. Wie Sie lesen werden, gibt es ein paar einfache Praktiken, die Sie anwenden können, um das Surfen über Ihre WiFi-Verbindung sicher zu machen.
Hacker verwenden bösartige Software wie Viren und Malware, um sich Zugang und Kontrolle über Computer zu verschaffen, die mit demselben öffentlichen Netz verbunden sind. Hacking kann zu gestohlenen Daten, beschädigten Dateien oder Betrug führen. Sogar das Surfen auf einer scheinbar harmlosen Website kann dazu führen, dass die Benutzer ungeschützt sind, wenn böswillige Akteure die Website infiltriert haben.
In einer idealen Welt würden sich die Kunden über diese Risiken im Klaren sein, bevor sie ein öffentliches Netz für die Datenübertragung oder andere sensible Informationsaktivitäten nutzen. Das ist jedoch nicht der Fall. Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass die meisten Menschen ein besseres Verständnis für Cybersicherheitspraktiken und Online-Bedrohungen benötigen.
Da die meisten kleinen Unternehmen ihren Gästen kostenloses WiFi anbieten, müssen die Geschäftsinhaber für dessen Sicherheit sorgen und sicherstellen, dass dieser Dienst keine Gefahren für die Nutzer birgt.
Sind Gastnetzwerke sicher?
Wenn Sie sich fragen, ob Gastnetzwerke sicher sind, lautet die Antwort: Nein. Zumindest nicht standardmäßig.
Im Gegensatz zu einem privaten Netzwerk birgt das öffentliche WiFi Risiken. In der Tat sind sie die bevorzugten Ziele für Hacker und Cyberkriminelle.
Der Hauptgrund dafür, dass Gastnetzwerke standardmäßig sicherer sein müssen, liegt darin, dass die Benutzer sie nutzen, ohne sich der Bedrohungen bewusst zu sein. Kunden, die Gastnetzwerke nutzen, stellen ihre persönlichen Daten und ihre Geräte in ein Netzwerk, das oft weder gesichert noch verschlüsselt ist.
Außerdem können öffentliche Netze von jedermann genutzt werden.
Sobald ein Hacker ein Gerät in einem dieser Netze infiltriert hat, kann er Daten stehlen. Hacker können auch bösartige Software installieren oder sogar die Kontrolle über andere Geräte im selben Netzwerk übernehmen.
Kunden sollten die mit der Nutzung von Gastnetzwerken verbundenen Risiken kennen, um ihre Daten besser vor potenziellen Cyber-Bedrohungen zu schützen. Es ist jedoch Sache des Geschäftsinhabers, Bedrohungen und den Missbrauch des zur Verfügung gestellten kostenlosen WiFi zu verhindern.
Bevor wir uns mit den besten Praktiken zur Sicherung Ihres Internets befassen, sollten wir überlegen, gegen welche Art von Cyberangriffen Sie sich schützen möchten.
Sicheres Internet für Gäste: Arten von Cyberangriffen

Um Ihr Gastinternetnetz zu sichern, ist es wichtig, die häufigsten Angriffsarten zu kennen und zu wissen, was Sie tun können. Mit diesem Wissen wird es viel einfacher sein, ein sicheres Internet-Erlebnis zu schaffen.
Cyberangriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung dar, die sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen verheerende Folgen haben kann. Dennoch werden sie oft unterschätzt.
Diese Angriffe beginnen oft mit der Installation bösartiger Software, so genannter Malware, um Viren zu verbreiten und Daten zu stehlen. Zu den häufigsten Arten von Malware gehören
- Viren
- Trojaner
- Würmer
- Spionageprogramme
- Ransomware
- Adware
- Benutzerdefinierter bösartiger Code
Cyberkriminelle setzen auch nicht bösartige Techniken wie Schnüffeln und Phishing ein, um sich Zugang zu sensiblen Informationen zu verschaffen.
Das häufigste Ziel von Cyberangriffen sind Daten. Hacker versuchen, in Netzwerke einzudringen, um auf Geräte zuzugreifen und Kreditkartennummern, Passwörter und andere wertvolle Daten zu stehlen. Diese Daten können im Dark Web verkauft oder verwendet werden, um die Opfer zu betrügen oder sie zu erpressen.
Best Practices für die Sicherheit von Gast-WiFi

Bewährte Praktiken für die Sicherheit von Gast-WiFi sind für jede Organisation, die Besuchern drahtlosen Zugang gewährt, unerlässlich. Angesichts der Zunahme von Cyberangriffen ist es für Unternehmen heute wichtiger denn je, ihre Netzwerke vor bösartigen Aktivitäten zu schützen.
Nachfolgend finden Sie eine Liste bewährter Verfahren zur Sicherung von WiFi-Gastnetzwerken, die Ihnen helfen, Ihre Kunden vor bösartigen Aktivitäten in ihren Gastnetzwerken zu schützen. Sie müssen sie nicht alle übernehmen. Es wird jedoch empfohlen, so viele wie möglich zu implementieren.
Wenn Sie die Internetsicherheit Ihrer Gäste ernst nehmen, werden Sie in Zukunft keine Kopfschmerzen mehr haben.
Best Practice Nr. 1 für sicheres Gast-Internet: Splash-Seiten
Eine Splash-Seite, auch bekannt als Captive Portal, ist eine Webseite, die den Gästen angezeigt wird, bevor sie Zugang zum Internet erhalten.
Wenn es um sicheres Internet für Gäste geht, kann eine Splash-Seite verwendet werden, um Gäste zu authentifizieren, bevor ihnen der Zugang zum Internet gewährt wird. Indem Sie die Gäste auffordern, ein Passwort oder andere Anmeldedaten einzugeben, können Sie sicherstellen, dass nur autorisierte Gäste Zugang zu Ihrem Netzwerk haben. Außerdem können Sie den unbefugten Zugriff verhindern.
Sie können auch eine benutzerdefinierte WiFi-Splash-Seite verwenden, um Ihre Markenidentität zu stärken und Kundeninformationen für Marketingkampagnen zu sammeln.
Best Practice Nr. 2 für sicheres Internet für Gäste: Starke Passwörter
Die Verwendung eines sicheren Passworts ist eine wesentliche Voraussetzung für die Sicherheit der Internetverbindung von Gästen. Ein sicheres Passwort muss schwer zu erraten oder zu knacken sein. Es besteht in der Regel aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und ist mindestens zehn Zeichen lang.
Außerdem wird empfohlen, die Passwörter regelmäßig zu ändern. Wenn Sie eine WiFi-Marketing-Software verwenden, wird das Passwort für den Zugang zu Ihrem Netzwerk automatisch täglich geändert.
Bewährte Praxis Nr. 3 für sicheres Gast-Internet: Vpn
Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ist eine der effektivsten und einfachsten Methoden zur Sicherung von Gast-Internetverbindungen. Es schafft einen verschlüsselten Tunnel zwischen einem Gerät und dem Internet. Dieser Tunnel verhindert, dass Daten und persönliche Informationen von Hackern oder anderen böswilligen Akteuren abgefangen werden können.
Der Hauptvorteil der Verwendung eines VPN für das Internet für Gäste besteht darin, dass die persönlichen Informationen und Daten Ihrer Gäste geschützt werden.
Wenn Sie ein VPN auf Netzwerkebene implementieren, wird der Internetverkehr verschlüsselt und ist somit schwerer abzufangen und zu kapern. Folglich ist es für Hacker schwieriger, Anmeldedaten und andere sensible Informationen zu stehlen.
Ein weiterer Vorteil der Verwendung eines VPN für das Gastinternet besteht darin, dass es zur Verbesserung der allgemeinen Sicherheit Ihres Netzwerks beitragen kann. Durch die Verschlüsselung des Internetverkehrs von Gästen kann ein VPN dazu beitragen, Datenschutzverletzungen und andere Arten von Cyberangriffen zu verhindern.
Best Practice Nr. 4 zur Sicherung des Gast-Internets: Firewall
Eine Firewall ist ein Sicherheitssystem, das den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr auf der Grundlage eines benutzerdefinierten Satzes von Sicherheitsregeln und Richtlinien überwacht. Eine Firewall fungiert als Filter und ist unerlässlich, um das Gast-Internet vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.
Wenn sich Gäste mit Ihrem Netzwerk verbinden, kann eine Firewall vor den gängigsten Arten von Cyber-Bedrohungen schützen. Eine Firewall kann zum Beispiel so konfiguriert werden, dass sie den eingehenden Datenverkehr von bekannten bösartigen IP-Adressen blockiert.
Ein weiterer Vorteil einer Firewall für das Gäste-Internet besteht darin, dass sie zum Schutz der persönlichen Informationen und Daten Ihrer Gäste beitragen kann. Eine Firewall kann so konfiguriert werden, dass sie den Internetverkehr der Gäste verschlüsselt, wodurch es für Hacker viel schwieriger wird, sensible Informationen abzufangen und zu stehlen.
Die Konfiguration einer Firewall kann jedoch anspruchsvoll sein, da sie spezielle IT-Kenntnisse erfordert.
Best Practice Nr. 5 für sicheres Gast-Internet: Erstellen Sie ein spezielles Gastnetzwerk
Die Einrichtung eines separaten Netzwerks für den Internetzugang von Gästen ist für die Sicherung des Gastinternets von grundlegender Bedeutung.
Wenn sich Gäste über ein separates Netzwerk mit Ihrem Netzwerk verbinden, wird ihr Internetverkehr von anderen Netzwerken getrennt. Das bedeutet, dass die Infektion im Falle eines Angriffs auf das Gerät eines Gastes auf das Gastnetzwerk beschränkt bleibt und sich nicht ausbreiten kann.
Außerdem können Sie durch die Trennung des Gastverkehrs die Internetnutzung effizienter überwachen und den Zugang zu bösartigen Websites oder anderen schädlichen Inhalten blockieren.
Ein weiterer zusätzlicher Vorteil ist, dass Sie Ihren Gästen eine eigene Internetverbindung zur Verfügung stellen können. Dies kann nützlich sein, wenn Sie Ihren Gästen eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung für Aktivitäten zur Verfügung stellen möchten, die eine große Bandbreite erfordern.
Best Practice Nr. 6 für sicheres Internet für Gäste: Software und Systeme auf dem neuesten Stand halten

Software und Systeme auf dem neuesten Stand zu halten, ist ein wesentlicher Aspekt der Aufrechterhaltung eines sicheren Gastinternets. Software-Updates enthalten Sicherheits-Patches für bekannte Schwachstellen, die Ihr Netzwerk vor Cyber-Bedrohungen schützen.
Wenn neue Schwachstellen entdeckt werden, versuchen Hacker und andere böswillige Akteure oft, sie auszunutzen, um Zugang zu Ihrem Netz zu erhalten. Daher ist diese Tätigkeit von entscheidender Bedeutung und muss regelmäßig durchgeführt werden. Indem Sie Ihre Software und Systeme auf dem neuesten Stand halten, können Sie sicherstellen, dass diese Schwachstellen gepatcht werden, und so das Risiko einer Datenverletzung oder eines Hacks verringern.
Außerdem kann die Aktualisierung von Software und Systemen die Gesamtleistung und Stabilität Ihres Netzes verbessern.
Best Practice Nr. 7 für sicheres Internet für Gäste: Verwenden Sie einen Web-Content-Filter
Eine weitere gute Praxis zur Sicherung des Gastinternets ist die Verwendung eines Webinhaltsfilters.
Ein Webinhaltsfilter ist eine Software zur Überwachung und Kontrolle des Zugriffs auf Websites und andere Internetinhalte. Diese Filter können verwendet werden, um den Zugang zu bösartigen Websites zu blockieren. Filter verhindern, dass Gäste Malware herunterladen und setzen andere Internetnutzungsrichtlinien durch.
Ein Web-Content-Filter kann verhindern, dass Gäste versehentlich Malware herunterladen oder ihre persönlichen Daten an Hacker weitergeben. Dies geschieht, indem der Zugang zu bekannten bösartigen Websites gesperrt wird.
Außerdem können Sie Webinhaltsfilter so konfigurieren, dass der Zugriff auf bestimmte Arten von Inhalten wie Glücksspiel- oder Erwachsenen-Websites gesperrt wird. Das Blockieren von Werbung, Pop-ups und anderen Arten unerwünschter Inhalte ist eine gute Praxis. Ein Web-Content-Filter kann auch dazu beitragen, die Internetgeschwindigkeit zu verbessern und Verzögerungen zu verringern, so dass die Gäste das Internet angenehmer erleben können.
Internet-Gastkonto von offen auf sicher ändern
Das Anbieten einer kostenlosen WiFi-Verbindung, mit der sich jeder ohne Genehmigung verbinden kann, ist eine schreckliche Praxis. Damit setzen Sie Ihre Kunden Cyber-Bedrohungen aus.
Um das Internet-Gastkonto von offen auf sicher umzustellen, müssen Sie zunächst ein separates Netzwerk einrichten, das bewährte Sicherheitsverfahren berücksichtigt.
Sie können sichere Gast-Internetnetzwerke manuell erstellen, indem Sie die Router-Einstellungen öffnen. Sie können über das Dashboard so viele separate Netzwerke erstellen, wie Sie möchten.
Nachdem Sie ein separates Netzwerk für Gäste eingerichtet haben, sollten Sie weitere Sicherheitsmaßnahmen wie die oben genannten einführen.
Wenn Sie sich nicht gut mit IT-Systemen auskennen oder mehr Zeit dafür benötigen, wird die Verwendung einer Guest WiFI Management Software Ihr Leben vereinfachen.
Sind die Internetverbindungen der Hotels sicher?

Sind Internetverbindungen in Hotels sicher? Nicht unbedingt.
Hotels sind, wie alle offenen WiFi-Verbindungen, nicht standardmäßig sicher. Was eine Internetverbindung sicher macht, sind die Sicherheitsvorkehrungen, die von den Netzwerkadministratoren getroffen werden.
Bei Internetverbindungen von Hotels kommt es häufig zu Sicherheitsverletzungen, die auf fehlende bewährte Praktiken und Fehlverhalten der Mitarbeiter zurückzuführen sind. Mit dem Anstieg der Cyberkriminalität in den letzten Jahren werden sich jedoch immer mehr Hotels des Risikos bewusst, das für ihre Gäste besteht. Außerdem sind Tools und Software zur Sicherung des Gäste-Internets heute erschwinglicher denn je.
Um Ihre Verbindung zu sichern, wenn Sie eine Internetverbindung im Hotel nutzen, sollten Sie ein VPN und 2FA-Authentifizierungssysteme verwenden. Außerdem sollten Sie Ihre Geräte nie unbeaufsichtigt lassen. Viele neue Angriffe umfassen nur das Einstecken eines USB-Sticks für ein paar Sekunden, um Malware zu installieren.
Sicheres Internet für Gäste: Fazit und nächste Schritte für Ihr Unternehmen
Die Einrichtung eines sicheren Gastinternets muss nicht kompliziert sein. Mit ein paar guten Praktiken wird Ihr Netzwerk stark und sicher. Außerdem werden die Hardware-Geräte immer billiger und erschwinglicher.
Die Umsetzung der gängigsten Best Practices wird Hackern das Leben schwer machen und Ihr Netzwerk vor unberechtigtem Zugriff schützen.
Sie können auch die Implementierung eines sozialen WiFi-Hotspots in Erwägung ziehen, um nützliche Praktiken wie die Rotation von Passwörtern, die Anpassung von Startseiten oder die Netzwerkverwaltung zu vereinfachen.
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